Viel, sehr viel wird über Gesundheit geschrieben, in Zeitschriften, in Büchern, in sozialen Medien. Hinzukommen unzählige Videos mit Ernährungs-, Bewegungs- und Stressbewältigungstipps. Mit im Angebot sind Gesundheits- und Meditations-Apps für Smartphones sowie reichhaltige Angebote von Fitness-Studios, Sport-Vereinen und Bildungsträgern. Was einerseits gut ist, führt bei manchem zu einem Übermaß an Informationen: Wer die Wahl hat, hat die Qual !

An dieser Stelle wird das Thema von einer anderen, übergeordneten Sicht aus betrachtet: Wie kann ein ganzheitlicher Blick für die Ursachen von Gesundheit und von Krankheit von jedem Einzelnen trainiert werden ? … und was kann der Mensch von sich aus – von innen heraus – essenziell zur Gesundung beitragen ?

Das etymologische Wörterbuch, das interessante Wörterbuch über die geschichtliche Herkunft von Begriffen, schreibt zu Gesundheit, dass es ursprünglich im Sinne von „wohlauf, rüstig, nicht krank“ und sogar „heilsam“ verwendet wurde.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt detailliert aus, wie vielschichtig Gesundheit verstanden werden kann und zitiert mehrere Ansätze, Gesundheit fassbar zu machen. Die bekannteste, wertorientierte Umschreibung dürfte die von der Präambel der WHO-Verfassung von 1948 sein. Sie betont, dass Gesundheit eine physische, mentale und soziale Dimension umfasst, die alle zum Zustand der Gesundheit, bzw. als Gegenteil: zum Entstehen von Krankheit, beitragen.